Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
488
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488 Markscheidern^.

Abend«, Vortag« und Mitternachrgange ^nach den Weltgcgcnden, gegen welche sie söhUSstreichen; und zweytens in rechtsinnig und wi-dersinnig fallende Gänge, nachdem ihr doule-giges Streichen mit dem donlegigen Streiche»des Gebirges einen spitzigen oder stumpfen Win-ke! macht. Denn je spitziger dieser Winkel ist,desto mehr kömmt der Gang mit der zum Hangtdes Gebirges parallelen, und je stumpfer er ist,mir der entgegen gesetzten tage überein. Ebe» ,s» nennt Giuliani den spater entdeckten Gansgegen einen früher entdeckten rechcsiimig, oderwidersinnig fallend, wenn sein donlegigesStreichen mit dem donlegigen Streichen des aMdern einen spitzigen oder stumpfen Winkel macht-In Sachsen haben diese letzten Bcncnnunge» !aber einen andern Sinn. -

Das Werkzeug, durch welches man dasStreichen einer Linie erlahct, ist der Grube»- !kompaß, dessen Haupteigenschaft ist, daß diedarauf verzeichneten Stunden in umgekehrt«?Ordnung stehen. Wird dieser Kompaß auf ein?Karte gesetzt, um das Streichen einer söhlige»jinie zu erfahren, so nenner Giuliani ihn vc»Geykpmpaß, der aber nicht einerley ist mitdem vor Zeiten gebräuchlichen Setzkompaß, de?mit einem Richtscheit, versehen war,, und dieStunden in natürlicher Ordnung verzeichnet hat-te. Wird aber der Grubeokompoß an ei»?!Schnur aufgehenkt, um ihr Streichen zu erfaß-'ren, so wird er der Hängecompaß genannt-Der Setzkompaß soll eigentlich folgende Eigen-schaften haben. Erstlich muß sein Gehäuse ameiner viereckigen Platte, die zwcy Selten mitder Nordlinie genau'parallel haben muß, f^ !stehen, und mit zwey Ringen versehe» seyn, ^