Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Markscheidckunst.

ren einer senkrecht zur Platte, unbeweglich, undvom Nordpunkte gegen Osten m z6o Grade,der andere aber zur Platte parallel, und um denvorigen beweglich, endlich in 24 Stunden, aberin umgekehrter Ordnung eingetheilet seyn muß.Die Stunden selbst müssen in 15 Theile gethei-lt seyn; die V'erteltheile dieser Theile könnennach dem Auge geschahet werden. Ob aber bey-de Einthcilungen richtig, und der Stift derNadel im Mittelpunkte sey, was sehr oft ver-misset wird, erfahrt man, wenn der Kompaßan zwey auf einerKarke verzeichnete zarte Lüstenangelegt, und bey jeder Wendung der Karre dernähmliche Unterschied ihres Streichens gewiesenwird. Zwcytens muß die Nadel, deren Spitzebis auf den gemeinschaftlichen Rand beyder Rin-ge reichet, mindestens 4 Zoll lang seyn, um lStundenminme, oder noch unterscheiden zukönnen. Drittens muß der Kompaß vor seinem- Gebrauch rektificiret werden, da die Magnet Na-del bekanntlich eine unbeständige Richtung inverschiedenen Gegenden und.Zeiten, und so garam Abend eine etwas andere als am Morgenhat. Man lege zu dem Ende eine Seite derviereckigen Platte, jene nähmlich, die mit derNordlinie parallel ist, an eine richtig gezogeneMttagslinie, und zwar so an, daß der Nord.Punkt gegen Norden stehe; dann drehe man denbeweglichen Scundenring so lange, bis die dar-auf verzeichnete 24ste Stunde von der nördlichenSpitze der Nadel gewiesen werde; zugleich be-merke man den Grad der Abweichung auf demunbeweglichen Ringe.

Hat nun der Kompaß die verlangten Ei-genschaften, so erfährt man die Stunde des Strei-chens einer söhligen Linie, wenn man an sie eine

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