Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Markscheidekunst.

chen der söhligen Nordlinie, sondern euch derdonlegigen Schnur anzeigen.

Um eine Micragslime, von der die Rek-tifizirung des Kompasses abhängt, zu ziehen, lassenran sich von hartem ausgetrockneten Holze einetwa r Zoll dickes, oberhalb eben abgehobeltes,Und unterhalb, damit es sich nicht werre, mitleisten durchkreuztes viereckiges Brec48-6 verfertigen. Die lange kann 15, dieBreite HA 12 Zoll haben. Auf diesem muß einanderes eben so vom Werfen gesichertes Bretiid'd fest, und ungefähr senkrecht aufstehen.Seiner Höhe kann man »h Zoll geben. FernerMuß dieses Bret einen etwa 4 Zoll breiten, wohlbefestigten, und zu kQIAI etwas geneigten Vor-schlag XbiiVlU haben. Dieser ist in der Mittebc» ausgeschnitten, und in den Ausschnittwird ein dünnes messingnes Blättchen, welchesin der Mitte ein kleines loch hat, eingeschoben.Nun muß das Brec dOiAI durch eine guteWasserwage mittelst drey durch dasselbe gehen«der Schrauben a, b, c, die aber nicht von Ei-sen seyn dürfen, wassereben gestellt, und durchdas röchlein ein mit zugespitztem Senkel ver-sehener Faden, der durch das löchlein etwas ge-drängt durchgehet, herabgelassen werden, wodurchder Punkt L, der auf dem Bret gerade

unter dem löchlein sieht, bestimmet wird. DerSenkel muß so beschaffen seyn, daß seine Spitzein der nähmlichen tinic sich befindet, die denPunkt, wo er am Faden hängt, mit seinemSchwerpunkt verbindet. Ein lang zugespitzterSenkel, wenn er nicht diese Eigenschaft hat,giebt einen desto größer» Fehler.

Indessen ist es doch auch bey dieser Vor-sicht noch immer schwer, den Punkt L unter

der