Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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496 'Markscheidekmist.

meldeten Schnur. Jene Linien, welche die umtenrdifchen Oeff.-.urigen vorstellen, neimekvon Oppel Markscheiderwinkek: Herr vo"Giuliani nennt sie MarkscheiOerlinien.

Daß diese Linien nicht so, wie sie wirklichsind, auf einer Karte können vorgestellet werden,erhellet aus dem, daß sie nicht in der nahml^chen Ebene liegen. Es muß also ihr Entwurfperspektivisch, doch aber ein solcher seyn, daßman ihre wahre Länge und Lage ohne Mühe a><"selbigem erkennen kann. Dazu brauchet ma"zwey Risse, deren einer Sohlenriß, der andereGeigerriß genannt wird. Jener ist der pcrlpchtivijche Entwurf des ganzen Bergbaues im vec'jüngten Maßstabe, so wie er auf einem söhligesPlan, der z. B. durch das Mundloch durchshet, und die perspektivische Tafel ist, dem in ei-ner unendlichen Entfernung gerade darüber gelc>genen Auge erscheinet. Da in dieser Vorausseßung die Sehestrahlen parallel, und zurspcktivischen Tafel senkrecht sind, so werden vo"dem Auge auf dem söhligen Plan die Gravspunkte aller Markfcheiderlinien dort, wo die vo"demselben senkrecht gefällten Linien durchgehetfolglich nur ihre Sohlen gesehen, wovon d^Riß den Nahmen hat. Der Entwurf einesden Punktes auf diesem söhligen Plan heißt ei"söhliger Punkt. Eben so ist der Geigcrriß ei"perspektivischer Entwurf deö ganzen Bergbau^im verjüngten Maßstabe, so wie er auf eine"'* feigern Plan, der irgendwo den söhligen durchsschneidet, und die perspektivische Tafel ist, de>"in einer unendlichen Entfernung gerade gegetüber gelegenen Auge erscheinet. Auf diesem rre"'den von dem Auge die Giänzpunkte allerscheidcrlinien «dermal dort, wo die von denselbt"