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Markscheidekunst.
senkrecht zu diesem Plan gezogenen Linien durch«gehen, und folglich nur ihre Sewmeufe »eic-hen, von welchen der Riß den Nahmen hat.Der Entwurf eines'jeden Punktes auf diesemPlan heißt bey Herrn v. Giuliani einGerger-puntt; der Durchschnitt aber beyder Plane werddie horizontale Linie genannt.
Wer sich also azis diesen benden bereinigtenRiffen, die zusammen der Grubenciß helfen,«inen Begriff von dem geführten Bergbaue ma»chen w-ll, darf sich nur über, oder unter denGränMinkten einer jeden Sohle des Sohlenris-ses zwey Punkte in jener Entfernung, welche dieentspreche? den Seigerpunkte von der horizontalenLinie in» Seigcrriß'haben, mit einer geraden Li-nie verbunden vorstellen, ausdrück'ich aber er-fahrt man die Lange und Lage einer jeden Mark»sct ctderlinie, wenn man ihre Sohle, und denUnterschied der Seigerteufen ihrer Glanzpunkteunter einem rechten Winkel zusammen sehet, unddie Donlege ziehet, welche auf dem Maßstabeaufgetragen die Lange der Markscheiderlinie, derWinkel aber bey der (sohle ihr Steigen oderRallen angiebt. Endlich erkennet man aus demSohlenriß das Streichen einer jeden Linie ausdem Winkel,, den sie mit der darauf verzeichne-ten Nördliche, oder einer andern macht, derenStreichen bekannt ist. Man kann es auch un-mittelbar durch den Kompaß erfahren, zuvor aberMuß er an die auf der Karte verzeichnete Nord-linie angelegt, und nach ihm die Karte, oderer nach der Karre oricntiret werden, daß istrentweder drehe man die Karte so lange, bis dieNadel die s^ste Stünde weise, oder weil sichdie Karte nicht allemahl wenden läßt, drehe manden beweglichen Stunvenring des KompaffeS so
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