4-8 Markscheivekunst.
lange, bis seine Nadel der L4ten Stunde zust^he. Nach beyden Arten wird der an die a»>dem Sohlenriß gegebene Linie mit dem Nordpuisttvoraus angelegte Kompaß ihr Streichen angeben-Noch ist zu zeigen übrig, worin die M'stimmung der Gange und Klüfte ihrer Grö^und Lange nach, und ihre Kennbarmachung »»>der Karte besteht. Auch diese sind körperlicheRäume, die von zwey sich weit ausbreitende»Flächen eingeschlossen werden. Weil man abekanfänglich nur eine Fläche entdecket, und nichtwissen kann, wie weit sie sich ausbreite, so «">>§ein Gang, oder eine Kluft bloß als eine Flächtvon unbestimmter Größe angesehen, und von ^nichts anders, als die Lage bestimmet, undzeichnet; sobald aber auch die zweyte Flache ck'brechen, und dadurch die Mächtigkeit «schrobworden, wird auch diese angegeben, und kennb»sgemacht. Nun ist schon erkläret worden, daßdie tage einer Fläche durch die Lage zweyer a»iihr befindlichen Linien, deren eine den kleinste»/die andere aber den größten Winkel mit de>»Horizonte macht, das ist, deren eine söhlig, ^andere aber zu dieser söhligen senkrecht ist, bc^stimmet werde. Demnach braucht eö nichts a»^ders, als daß man in der Grube durch eint»willkürlichen Punkt der entdeckten Fläche desGanges, den Herr v. Giuliani den Erl>»^chungspunkt nennet, «ine söhlige, und eine i»ihr senkrechte Schnur spanne, und dieser beyd^»Lage, ihr Streichen nähmlich, und Fallen ^stimme, wie es weiter unten gezeigt wird.
Was die Verzeichnung der bemeldeten befden Linien auf der Karte betrifft, so ziehen d^Markscheider auf dem Sohlenriß durch den sö'^ligen Erbrechungöpunkt eine Linie nach jene»
StU-r