Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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499
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Markscheidekunst. 499

Stunde, nach welcher die söhlige Schnur strei-chet: folglich ist diese Linie ihr perspektivischerEntwurf auf dem söhligen Plan; die tage aberder zweyten zur vorigen senkrechten Schnur sty-len einige auf dem so genannten ^eeUtzvlß, dernichts anders, als ein zweyter Seigerng ig, da»durch vor, daß sie durch den feigern Erbrechungs--Punkt eine Linie ziehen, die mit der horizontalenlinie des Kreuhrisscs den in der Grube entdecknFallwinkel macht. 'Altem, wenn nicht oes Ganges svy-ligesSrreichcn einen rechten Winkel mit der horizon-tale» Lmie des Kreutzrisses macht, ist dmje Verzeich-nung der Perspektive nicht gemäß. Denn oreaus vem Kreutznk gezogene Linie müßte der Ent-wurf der in der Gluve icnrrechl zur söhlige» ge-spannten Schnur seyn. Nun aver, wenn derAallwinkei oes Ganges f, und sein Entwurfaus dem Äceuhriß n: endlich der Winkel,

den des Ganges söhliges Streichen mit semerhorizontalen Linie macht, H a geseyet wird, so,, ^ rann. 5 ^ racl.

laßt sich erweisen, daß rmrZI? m--

sey; und demnach ist nur alsdann k — t wennlins m rsel. oder wenn a ein rechter Winkelist. In aller! übrigen Fallen könnte zwar desGanges Fallwü.kel aus eben dieser Formel aufdem üireuhriß cntworfe.', aber eben darum nichtdeutlich kenubar gemacht werden, z. B. wenn^ 70" und a m 45° ist, müßte der Failwin-

Eel pccspckcivisch vorgestellt m 75' seyn.demnach ziehen besiere Markscheider die horizon-tale Linie des ÄreuyrisseS allemahl senkrecht zumsöhligen Streichen veö Ganges: nur mißfälltdem Herrn v. Giultani daß man auf demSohle,iriß die in der Grube söhlig gespannteSchnur, und nicht vielmehr den Durchschnitt

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