Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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zoo Markscheidekunst.

des Ganges mit dem söhligeis Plan entwirft,da eines Theils der Durchschnitt zweyer Ebene»,deren eine, nähmlich die söhlige, gegeben »st,eine Hauptlinie ist, durch welche die Lage betschiefen Fläche bestimmet wird; und andere»Theils sein Entwurf, auch ohne Kreuhciß hin-reichend ist, die jage eines Ganges zwar nichtanschaulich, doch sattsam kennbar vorzustellen,wodurch sich die Nothwendigkeit so vieler Kreisterisse, als man Gänge und Klüfte im Gebirgeantrift, von selbst aufhebet. Denn weil der ^meldete Durchschnitt mit der söhligen auf dc>»Gang gespannten Schnur parallel ist, so erkc^net man erstens durch ihn die Stunde deö söh'ligen Streichens; und zweytcns, wenn man v>eEntfernung deö söhligen Erbrcchungspunkres, dieaus dem Seegerriß bekannt ist, unter einem rech-ten Winkel zusammen sehet, und die Hypothekse ziehet, wird diese mit der Grundlinie ve»Fallwinkel einschließen; folglich erkennet man a^dieser Verzeichnung die tage eines Ganges eb^s» leicht, als man auö der Sohle und Seigerteufe einer Donlege die jage der Donlege selbstihr Streichen nähmlich, und Steigen oberlen zu erkennen pflegt. Ausführlicher Unterrichtkömmt im Abschnitt von den Rissen vor.

Wenn bey einer Gangart nichts ordentbcheS bemerket werden kann, z. B. wenn ein Nc^oder Puhenwcrk vorkommt, läßt sich keine Wepkunst anwenden, sondern man macht darüberden gewöhnlichen Tabellen für jenen -Ort, wo s*vorkommen, schriftliche Anmerkungen.

Vorn Verfahren in der Grube.

Gemeiniglich wird der Anfang des Verft^Hens beym Mundloch gemacht. Erstens hält,

kirn'