Markscheidekrmst. 5v>
eine Schmir bey seinem untersten Punkte an,spannet sie bis zur Firste, oder zu einem Ulmauf eine Strecke von 8 bis ic> Klafter; dennweiter gespannt krümmet sie sich zu sehr, ver-möge ihrer Schwere. Dann mißt man sie mitdem Kloftermaß aus. Es ist aber ein bergmän-nisches Klafter, welches man auch Lachccr nen-net, in io Theile, und ein jeder solcher Theilabcrmal in io Theile getheilt. Jene heißenbergmännische Schuhe, diese Zolle. Bleibt beyder Ausmessung noch ein Stückchen übrig, dasdeiner, als ein Zoll ist, so soll man nach demAuge schätzen, wie viel cS zehende Theile einesZolles, oder Linien betrage. Eine solche Ge-nauigkeit, wenn man gleich weder Zolle nochlinien auf den Riffen auftragen kann, ist nichtüberflüssig, weil die Seigccreufen der Punkteauf dein Seigerriß, und nach Giuliani's Me-thode jene beyden Linien, durch welche die Lage dersöhligen Punkte bestimmt wird, von der Addi-tion so vieler Linien, als Schnüre gezogen wur-den, abhängen; und folglich könnte endlich einMerklicher Fehler entstehen, wenn man bey ihrerAusmessung mehrmahlen auch nur kleine Fehlerbegeht. Man nennet den ersten Punkt derSchnur den Anhalrungspunkt^ den letzten aberihren Endpunkt.
Zweytenö wird auf der Schnur der Grad-bogen, oder ein von der Mitte links und rechtsin 90 Grade eingetheilter Halbkreis, der abernicht schwer seyn darf, angehenkt, und das Pen-dul wird ihr Steigen, oder Fallen, nachdem esdem AnhaltungS - oder Endpunkte zufällt, an-»eigen. Denn wenn ffiK. 4897 die Schnur,^GihreSohle, dasPendulbedeutet, somußder Winkel um welchen die Schnur steiget,
I i z dem