Markscheidekunst.
LvZ
sbe bse .
-. Hingegen ist bsg
sbe n bc^--—. Da nun aus der
2 2
Natur der Kettenlinie der Winkel das immer
übe . bse
2 2gbs
. Eö be-
Lrößer ist, als sbe: so muß kcgkleiner seyn, als bc§
2
trägt zwar ihr Unterschied nur höchstens z bis 4Minuten, wenn der Unterschied der Winkeldcß, und 6gA nicht über 4,1 und diese Winkelselbst nicht über 40 Grade sind. Herr v., Giu-liani ist daher geneigt für diesen Fall die letz-tere Regel der vorhergehenden vorzuziehen, weil,wenn man den Punkt k nicht trift, und nureinige Schuhe höher, oder tiefer den Gradbo,gen ayhenket, der Fehler viel bedenklicher wird.
Hier hat die Markscheidekunst demnach bis-her eine Lücke gehabt, weil noch niemand denWinkel bgA mathematisch zu bestimmen gelehrethat. Herr von Hppel giebt zwar eine Formelfür den Bogen an, der vom Scheitel der Ket-tenlinie bis zum Punkt k reichet, wo der Grad-bogen nach der Theorie angehenkt werden soll.Allein da ihr Scheitel nicht der Punkt s, oderder tiefere Punkt der Schnur, sondern jener,wo der lan^ens der Kettenlinie mit dem Ho-rizonte parallel lauft, und folglich ein noch un-bekannter Punkt ist; da ferner in der OppelschenFormel noch andere Linien als bekannt vorauS-Sesetzt werden, die gänzlich unbekannt sind, wie
Zi 4