Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
506
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Markscheidekunst.

jenen Theil des Gebirges, welcher unter der un-lern Fläche des Ganges liegt, das Hangendeaber, was über der obern Fläche liegt. Im er-sten Falle spannt man erstens an dem Saal-baude, oder an der aus gewissen Zeichen kenn'baren Scheidewand des Ganges und Gebirgesdurch einen beliebigen Punkt, den man sich zu>»Endpunkt der vorhergehenden, und AnhalmngS-punkt der folgenden Schnur gewählet hat, eintsöhlige Schnur. Sie wird aber alsdann söhligseyn, wenn das Pendul des angehenkten Grad-bogens durch Grad o durchgeht. An diese wirdnun der Grubenkompaß angehenkt, der das söh-lige Streichen des Ganges weisen wird. Zwey-lens wird oberhalb dieser Schnur noch mit einerandern angehalten, die man zur söhligen senk-recht spannt. Sie muß also in der Mitte zwi-schen zweyen Punkten genommen werden, in wel-chen sie, um den Anhaltungspunkt gedreht, diesöhlige schneidet. Nun wird an diese Schnurder Gradbogen, um daö Fallen des Ganges,und endlich, um sein donlegigeS Streichen zuerfahren, der Grubenkompaß, doch so angehenkt,daß sein Nordpunkt dem Ganee zustehet.

Im zweyten Falle, wenn der Gang im Han-genden erbrochen worden, schlägt Herr v. Giu-liani vor, ein Werkzeug zu gebrauchen, wel-ches InA. 4899 aus dreyen lattcn Xl?,

, die ein gleichschenklichteS Dreyeck formiren,besteht, und zusammen gelegt werden kann, da^mit man es leicht mit sich führe. Auf jeder ^Ecke, wie auch in der Mitte der Grundlinie sie- then senkrecht zum Dreyecke gleich hohe Stäbe<ÜO, und ()? auf. Von bis

wie auch von O bis ? wird eine Schnur ge»spannet: folglich muß 0 ? zu senkrecht seyn-

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