Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
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Markscheidemnst. 5°>7

Nun wird dieses Werkzeug an das Saalbanddes Ganges so angehalten, daß söhlig ist,was der Gradbogen anzeiget. Dann wird, wieim ersten Falle der Gradbogen, um das Fallendes Ganges zu erfahren, an ?0§ und der Gru«benkompaß mir dem Nordpunkt voraus, anangehcnket, der das söhlige Streichen anzeigenWird. Henket man aber den Kompaß an ?0auf, doch so, daß der Nordpunkt vom GangWegsteher: so erfährt man sein donlegigcs Strei-chen. Ist irgendwo der Gang so sehr erbrochenworden, daß seine Saalbsnder im Liegenden, undHangenden sichtbar sind: so wird ihre Entfer-nung mit dem Klaftermaß gemessen. Endlichwerden alle diese Erfahrungen ordentlich in Ta-bellen eingetragen.

Klüfte werden eben so wie Gange, ihrerläge nach aufgenommen, außer wenn sie mehreiner Linie als Flache gleichen, in welchem Falleeine Schnur an sie angehalten wird.

Vom Verfahren außer der Grube.

Man hat öfters auch über Tage, oder au-ßer der Grube zu verziehen, und zwar entweder'Segen bekannte, oder noch unbekannte Punkte,die aber gegen bekannte Punkte eine gewisse La-ge haben, und selbst durch das Verziehen gefun-den werden: und dann heißt das Verfahren mitverlohrner Schnur verziehen. Der ersteFall ereignet sich z. B. wenn man vom Mund-loch aus bis zu den Ausbissen eines Ganges ver-mehrt, um seine Lage gegen das Grubengebäudeiu bestimmen, und zu erfahren, ob er mit demin der Grube entdeckten Gange einerley sey, oder"icht. Zu Zeiten muß gegen ein anderes Mund-