Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
526
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526 Markscheidckmist.

folglich über, oder unter dem söhligen Plan ssie-gen, aufgetragen werden. Die äußersten Ppn^tc dieser Linien sind die Seigerpunkie, die ebeSso, wie ihre svhliaen Punkte zusammen gezogen,und mit den nähmlichen Nummern bezeichnetwerden. In der Fig. 490». ist IV der Se>'gerriß.

Um aber den Bergbau besser einzusehen,wird noch ein zweyter Seiger riß , deroder RreUlzrlß heißt, oberhalb nach derder Karre auf vorige Art verzeichnet, wiein der Fig. 4901 , theils damit jene Punkte,die im ersten Seizerriß beynahe sich decken,. >sdiesem zweyten besser auseinander.fglien, theilsund hauptsächlich, damit man die tage des Ea>sgeö, auf welchen gebauct worden, anschaulichdarauf vorstellen könne, wozu aber seine horizotStale Linie IU dem söhligen Hauptstreiche.n dckGanges das rechte winkelkreutz, , wie .dilMarkscheider sagen, geben muß.

Wider die Verfertigung des Seigerriss^tst nichts einzuwenden, weil die Seigerreufe ernes jeden Punktes durch genaue Mechuung gerfunden wird, und die Bestimmung seiner L<Sge von der Lage der vorhergehenden Punkt?unabhängig ist. Allein bey der oben, Seit/ >522. beschriebenen Methode - des Sohlenrikses verhält sich die Sache ganz anders. Wen"schon die Sohlen genau berechnet, und jede citSzeln genommen ohne merklichen Hehler ausgetttSjgen wird, so hängt doch die Lag«: eines jedesPunktes von der Lage aller vorhergehenden al>tvind folglich können die kleinen Fehler auf ein??Veite so anwachsen, daß die jage der folgendes lmerklich fehlerhaft werde. Bey ^ den Maßstabesbergmännischer Karten nimmt man gemeiniglich