Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
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Markscheidekunst.

Winkel den die^Zlchse des Grubenmaßes

ernt der Absciffenlinie macht. Endlich ziehe mandurch die bekannten Punkte O und eine ge*rade Linie, und zu ihr die senkrechten Or, Os,Dder die halbe Breite des Grubenmaßes, mitauch die parallelen rx, welche den verlang*ten Theil xrs^ einschließen werden.

Sind mehrere Grubenmaßen auf dem nahm*lichen Sohlenriß zu entwerfen , so wird durchihre Mundlöcher eine zur Absciffenlinie paralleleLinie gezogen; das übrige, wie zuvor. Nur istzu mttken, daß jenes Gruben,naß, dessen Mund*loch am höchsten liegt, zuerst zu entwerfen sey-und so der Ordnung nach, indem die Linien derliefern Rechtecke, die dem herabsehenden Anistvon einem höher liegenden verdecket werden, M»zu punktiren sind. Man kann auch die höhere»Rechtecke mit lichtem, die tiefern mit dunkler»Farben überziehen.

Auf dem Seigerriß wird vom Grubenrnaknur jenes Rechteck entworfen, welches durch st»ne Achse seiger durchgehet. Man ziehe also vo»ihren äußersten Punkten zwey blinde Linien senbrecht zu jener, die durch das auf dem Seigerripentworfene Mundloch parallel zur horizontale»Linie durchgehet, und die selbst die HorizontsLinie ist, wenn das Mundloch keine Seigertcnsthat. Dadurch erhalt man den Entwurf der Achstauf dem Seigerriß. Dann ziehe man durch ihreGränzpunkte zwey senkrechte Linien, auf welchelinks und rechts die halbe Höhe des Gruben,»^ßes aufgetragen wird. Endlich henke mau dstäußersten Punkte dieser aufgetragenen Linien zMsammen, wodurch der Entwurf des durch dieAchse seiger durchgehenden Rechteckes enksteht-Sind mehr dergleichen Rechtecke zu verzeichne»/