Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
551
JPEG-Download
 

Markscheidekunst. 5^»

Wenn man nun alles, was vom (Ha^eo-lablum gesagt worden, überleget, kann mau -ichdie größte Genauigkeit beym Verziehen veitpie-chen. Es sollte also auch alsdann, we-n mansich vor der anziehenden Kraft des nahen Eileiisniwk zu fürchten hat, anstatt des Kompassesgebraucht werden. Daß seine Antastung lost«sp'elig, und sein Gebrauch mühsamer, als desKompasses sey, ist nicht zu läugnen. Da aberein unrichtiges Verziehen, welches beym Kom-paß zu fürchten ist, sehr oft die Ursache vonviel größer» Unkosten, und der Wiederhohlungder nähmlichen Arbeit seyn kann: so sollte einendas G-'ld, was nur einmal für gute Werkzeugeangeleget wird, und die Mühe bey ihrem Ge-brauche nicht gereuen. Indessen könnte manwider das beschriebene dstaoeolabium die nähm-liche Einwendung machen, die man wider dieEisen'cheibe, und das /älkrolabiurr» zu makbenpflegt: daß nähmlich auch ein kleiner Fehler, denman in der Bestimmung der söhligen Winkelbegeht, einen desto größer» Fehler in der jareder folgenden Punkte nach sich ziehe, je weitersie von dem Punkt, wo gcfehlet worden, ent-fernet sind: z. K. wenn in der 819.4910.den wahren Sohlenriß vorstellet, bey ö aber einkleiner Winkel und die übrigen bey e. undä richtig waren abgenommen worden, würdendie aufgetragenen Sohlen die tage be-

kommen, die desto mehr von der wahren abwei<chet, je weiter die Endpunkte L und e von 8entfernt sind. Wollte man Le, oder den Ab-stand der Endpunkte T und e berechnen, so zie-he man die tinien 1^8 und eU. Da nun we-gen der Gleichheit der Winkel 6 uyd e, O und6. wie auch der Sohlen LO und Lc, LD und

MM4 «ö,