Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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6rr Marttschreyer.

geheilt worden ist: wollte darum aber wohl je-mand, der an einem inwendigen Geschwüre jUleiden glaubt, sich mit dem Pegen durch denLeib stechen lassen? Man zahlt zwar Fälle, darindieser oder sener Lügenarzt soll geholfen haben,aber erstlich, wenn genauer nachgeforscht wird/so werden die meisten dieser Fälle sehr unbedeu-tend, und die Hülfe wird sehr zweydeutig u»dvon geringer Dauer, wo nicht gar von anderngefährlichern Folgen gewesen seyn; zweyter,s ver-gißt man immer zu zählen, wie viele Krankenoch elender gemacht, was für Wöchnerinnener aetödret, wie viele Leidende er bey geringerUUebeln in die äußerste Lebensgefahr gestürzt hat.Man lasse doch einmahl durch unparthcyischeÜMtersuchungen nachforschen, was für Proven vek.gotteSvergcssensten Verwegenheit solche BoserrEtec hier und da versucht und abgelegt haben!und dann urtheile man, ob es verantwortlichsey, ihnen das Wert zu reden, und dadurchein Beförderer und Mitschuldiger ihrer Bosheitzu werden s

Der gewöhnlichste Kunstgriff, wodurch s>*den unverständigen Hausen fangen, ist dieser,daß sie sich das Ansehen geben, als wüßten sieübernatürliche Künste, als hätten sie geheimeMittel, Bezauberungen aufzulösen. Einige iM*ter ihnen, besonders wenn sie sehen, daß sie dieAllerdummsten und Leichtgläubigsten vor sich h«^ben, gehen so grob heraus, und sagen ohneScheu, die Krankheit sey durch böse Leute ange^than, und müsse durch Segcnsprechcn und der-gleichen so närrische als gottlose Cerimonien ge-hoben werden. Andere Betrüger aber sind hierinlistiger. Sie hüten sich, daß sie es nie offenbarvom Munde geben, daß sie mit Zaubern urnge-