Marktschreyer. eiz
hen; aber sie können doch wahrsagen, sie könnennact weisen, sie können Augen ausschlagcn, sieköluun mir ihren Augen jemand auf der Stellefesileftcn, und auch jwingcn, wider seinen Wil-len dahin oder dorthin zu gehen. Wer Hortnicht, wie solche altverceilsche Fabeln hcrumzetra-gen werden d Von andern giebt man vor, daßsie durch Diebssinger »nd Uederbleibscl menschli-cher Körper, die vom Rade und Galgen geholtfern sollen, mehr als gemeine Dinge ausrichtenkönnen. Solche Wundermarchen und Mordgerschichten, so kindisch, so toll sie auch sind, wis-sen sie, daß die dümmsten im gemeinen Haufenvon Kind auf immer gehört haben und gerne hö-ren. Und wiewohl solche Betrüger selbst überdie Dummheit derer, die sie hierdurch gleichsamam Scri.k herumführen, insgeheim lachen, soist es doch ihr Vortheil, daß sie durch allerleyList den Aberglauben des gemeinen Volks vanallerley Hexercycn und Teufeleien bestärken. Unddies verdient billig den äußersten Abscheu allerrechtschaffenen Menschen. Dadurch wird dieschädliche Meynung fortgepflanzt, als sey ein ge-wisses mächtiges böses Wesen, welches alles Unglückwirke, und welches dem einigem Weltregrerecgleichsam zur Seite sey, und über einige Theileder Weltregierung Macht habe, von dessen Ge-meinschaft auch die Zauberer und Wahrsager ih-re Kraft empfiengen. Dieser alte Irrthum vondem Teufel und seiner unsichtbaren Gewalt istder wahre Grund so mancher Albernheit undBosheit. Wer dadurch verblendet ist, der glaubtdoch immer, er müsse ja nicht den Zorn desTeufels und seiner Milvcrstandigen gegen sichreizen, damit sie ihm keinen geheimen Schaden
O.q 3