Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
627
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Markweide. 2. Marly. 627

^!7arkweide, eine Act des Geißklees, nähmlich(^rilus l-gburnum , s. unter Ebenholz,?h. lO, S. ,5. f.

litarkwirce, ist nach Zacobsson so viel als dasKorn der Münzen.

Markzieher, s. oben unter i. Mark, S. 449.Auch gibt es ein chirurgisches W.rkzeug die>eSNahmens, das gleichfalls zum Herausziehen desMarkes aus den Knochen gebraucht wird.

Marie, s. 2 . Marly.

Marlinie, die Webeleine, auch das Rahband beyden Schiffen, womit die Seegel an den Rahenbefe iget werden.

*- Marly, ein Lustschloß in der Nahe von Ver,sailles in Frankreich. Von der daselbst beffndlbchen berühmten Wassermaschine, s unter Was«serkunst. Den ehemahligen Königs. Garten zuMarin in alcfranzöstschem Geschmacke hat Sturmin seinen architektonischen Reiseanmerkungen zuder vollständigen Goldmannischen Baukunst, VI.?h. Augsburg 1760. Fol. S- irz — 125 be-schrieben, und lab. Xlckll daselbst einen Grund-riß dazu geliefert.

2. 'Marly, Marie, und Carle, ist ein dünnerWincerzeug zu Frauenkleidung, halb Wolle undhalb Seive, oder eigentlich mit wollenem oderbaumwollenem Grunde und seidenen Streifenoder Gittern, der in Sachfcn, im Brandenbur-gischrn, in Thüringen rc verfertiget wird. E?ist ^ oder nur ^leipziger Ellen breit, aufBret-chen aufgerollt und se dichter und seidenreicherdas Gewebe ist, desto besser und dauerhafter.

Die Kette ist bey den halbseidenen Zeugengemeiniglich zwar ganz von Seide, und diesebedeckt den geringhalkigcrn Einschlag; allein bey

Nr 2 dem