6z 6 Marmelade.
man sie scheibenweise aus den Schachteln,legt sie mit unter dasselbe. -
Man kann auch den Saft von zwey Cit^ .
neu darein rühren, und dann alles in euick> l
wohl verdeckten Kessel kochen lassen. ^
Oder wenn der Saft bald gar gesottck ^
ist, so schneidet man noch die gelbe Schale vo"zwey Citronen in längliche Stcicmchen, thut ^mit dazu, läßt es ,nit einanser recht durchschen, uiiv gießt dicso Marmelade entwederSchachteln, oder in andere beliebige Formck'Wton aber die Quitten und der Zucker zusa^ittrn kochen, so muß es stets gerührt werveh» ^
und folglich der Kessel alsdann unvcrdcckr bicr l
den, well es sonst leicht anbrennt. . .
Marmelade von (Quitten, durchsichl' ^
ge. Ncan sicder guieQuitten nicht gar zu weich» ^
schält sie sauber, und schneidet so viel von dck' ,
harren Arisch, daß man est, Pfund davon hablegt eü indessen bey Seite, und schneidet noch ^das übrig^ Harte davon in kleine Stückchelb ^thut noch ein paar röche Quitten mit der Sch^und dem Mark von einer ganzen Citrone daz>bkocht dieses mit anderthalb Maß Wasser weich' ^nimmt auch noch sechs bis acht DorSdorfträpndazu, schneidet sie in Spalten, und wenn allc^weich zu werden anfängt, so reibt man eS durchein starkes Tnch, und seihet es noch einnEdurch ein Haartuch, daß der Saft recht klalwird. '
Von diesem Safte nimmt man nur si"Quarr, und thut von dem besten Zucker ^Pfund dazu, kocht denselben, sobald ergeschmobzcn ist, daß er sich spinnt, und gießt es Hernachin Formen. Wenn diese Marmelade recht lssschwind gekocht wird; so wird sie recht weiß.