Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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6z 6 Marmelade.

man sie scheibenweise aus den Schachteln,legt sie mit unter dasselbe. -

Man kann auch den Saft von zwey Cit^ .

neu darein rühren, und dann alles in euick> l

wohl verdeckten Kessel kochen lassen. ^

Oder wenn der Saft bald gar gesottck ^

ist, so schneidet man noch die gelbe Schale vo"zwey Citronen in längliche Stcicmchen, thut ^mit dazu, läßt es ,nit einanser recht durchschen, uiiv gießt dicso Marmelade entwederSchachteln, oder in andere beliebige Formck'Wton aber die Quitten und der Zucker zusa^ittrn kochen, so muß es stets gerührt werveh» ^

und folglich der Kessel alsdann unvcrdcckr bicr l

den, well es sonst leicht anbrennt. . .

Marmelade von (Quitten, durchsichl' ^

ge. Ncan sicder guieQuitten nicht gar zu weich» ^

schält sie sauber, und schneidet so viel von dck' ,

harren Arisch, daß man est, Pfund davon hablegt eü indessen bey Seite, und schneidet noch ^das übrig^ Harte davon in kleine Stückchelb ^thut noch ein paar röche Quitten mit der Sch^und dem Mark von einer ganzen Citrone daz>bkocht dieses mit anderthalb Maß Wasser weich' ^nimmt auch noch sechs bis acht DorSdorfträpndazu, schneidet sie in Spalten, und wenn allc^weich zu werden anfängt, so reibt man eS durchein starkes Tnch, und seihet es noch einnEdurch ein Haartuch, daß der Saft recht klalwird. '

Von diesem Safte nimmt man nur si"Quarr, und thut von dem besten Zucker ^Pfund dazu, kocht denselben, sobald ergeschmobzcn ist, daß er sich spinnt, und gießt es Hernachin Formen. Wenn diese Marmelade recht lssschwind gekocht wird; so wird sie recht weiß.