Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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641
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Marmor. 641

m'gstens, und Bromell*) Nahmen das Wortrvritlairfng genug; denn bey dem ersten stehet derAlabaster, der Basalt, der Probierstein, derSer-pentinstein u. dgl. bey dem letztem aber, der!a-für, der Gyps, der Spath u. dgl. unter denMarmorarten. Auch daher entstehet eine MengeNahmen, daß man z. B. den Serpentinstein,Marmor serpenrinnm oder roeblicenle, denschweren Spakh Marmor metglliLum, den Kalk-stein Marmor rüste, den Afabastcr Marmorüxum, u. s. w. nennet.

So freygebig ist man zwar in den neuernZeiten mit dem Worte Marmor nicht, manbraucht aber doch das Wort in einer zweyfachenBedeutung, in einer weitlauftigen und in einerengern. In der weitläufigen Bedeutung nehmenunter andern Linnä **) und Gerhard ***)das Wort, und verstehen darunter alle talkartigeSteine, dergestalt, daß nun der eigentliche Mar-mor eine Art bestimmt. Das lehren die Kenn,zeichen, die sinne und Gerhard angeben.Beym sinne sind es folgende: l^is e cglcssnimalium combinara. kranmenra insterermins-rs, smorsakia lubralilia. Unervescens cum sei-st», stillolubiüs in cslcem, sr non intime lolu-dilis. Gerhard erklärt sich folgender Gestalt:Der Marmor ist ein alcalisch-kalkartiger^Slein,dessen kleine Theile fest mit einander verbundensind, und der bey dem Zerschlagen in Stückevon unbestimmter Figur zerspringt. ?errs slca-lina cslesres, ürmitsr colrserens kölista, frsF-

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*) MoerLlogiL «r litoxr. Sueeaur p. 44. f.

iislurse es. XU. I'om. M. P- 4^'

*'*) Beträge jur Chemie, Th. I. S- 176.kechNol. Enc. I.XXXIV. Th. S S