Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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642 Marmor.

memis 6Zurse wckersrminarss. In der engernBe> rutuilg trennet man den Marmor von den-.meinen Kalksteinen, und verstehet darunter,nur sich Herr Gerhard ausdrückt, die Kalk-steine von feinen und dichten Theilen, der sichschleifen lassen, und einen gehörigen Glanz an-nehmen. In oieser engen Bedeutung wird dasWort hier auch genommen.

Der Marmor ist demnach der festestekalkarttge Stein, welcher ein feines unddrchtes Gewebe hat, und daher, wenn ekbearbeitet wird, eine vorzüglich schöne Po-litur annimmt, so wie er auch, so gac,wenn er nur einfarbig ist, überaus lebhaf-te Farben bat. Das ist die eigentliche Bedeu-tung des Marmors, die sehr viele Schriftstellerannehmen, und selbst unter denen, die das WortMarmor in weitkauftiger Bedeutung nehmen,u»d denen, die die engere gebrauchen, ist keinWiderspruch. Denn auch die erstem trennenden eigentlichen Marmor als Art von dem Mar-mor als Gattung, und nennen ihn ächreu Mar-mor, edlen Marmor rc. rc. Nun lassen sichauch die Kennzeichen angeben, daran man denMarmor erkennt, und wodurch man ihn von an-dern Steinarten unterscheiden kann.

Nach dem Wallerius *) sind es folgen-de Kennzeichen, die für den Marmor gehören:

>) Die Theile im Marmor sind fein undgelinde, und zeigt sich hier weder Höcker nochGrus.

2) Zerspringt er in ungewisse Stücke undEcken.

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7) Mineralogie S. e-». i«