Marmor. 64z
z) Ist wohl hark, kann aber -och mitStahl gerieben werden, und nimmt eine schönePolitur und Glanz an, besitzt hohe und reineFarben.
4) Zuerst erhärtet aller Marmor, der neu-lich gebrochen ist, >u der tust, da er loser war,als er im Berge g.krochen ward; dagegen aberist der Marmor auch mehr als ein andrer Steingeneigt, wenn er einige Zeit an der Luft gewe-sen ist, wieder zu zerfallen.
5 ) Zm Feuer verhalt sich der Marmor al-lerdings wie ein Äalisiuii.
6) Mit Scheidewasscr desgleichen wie einKalkstein.
7) Seine eigenthümliche Schwere gegendas Wasser ist, wie 2, 718- :: 1020, oder2, 70. :: l22. *)
Gmelin sagt:'") »Der Marmor ist fein-körnig, so, daß sich seine Lh-ilch n imt blossemAuge nicht untcrschelden lass n; er ist härter alsder gemeine Kalkstein, und bekommt durch diePolitur einen sehr schönen Glanz; :adurch vornähmlich zeichnet er sich von dun gemeinen Kalk-stein aus; auch hak er immer höhere Farben:aber an der freyen Luft hält er eben so wenigaus, vornähmlich, wenn man nicht die dickenlind dichten Lagen nimmt, die in der Tiefe lie-gen; anfangs erhärtet er zwar an der Luft, aberwenn er derselben eine Zelti.ng ausgeätzt ist,so fangt er an zu verwittern. Seine Schwereist gemeiniglich geringer als die »schwere des ge-meinen Kalksteins, und also niemahlen sonderlich
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Nach Blumendach ist das Mittelgewicht ^67;.
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