Marmor.
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beträchtlich; er fühlt sich kalt, und ehe er ge-schliffen ist, rauh an, und ist zwar in großenStücken ganz undurchsichtig, aber bey kleiner»meistens an den Kanten durchscheinend. Gemei-niglich ist er so weich, daß er sich mir dcmMesiser schaben läßt, und hat keine Spur von Schnell-kraft, aber doch giebt es Arten, die wenn sielange an der freyen lnft lind, und dadurch u»ddurch die Mitwürkung der Sonne einen Theilihres natürlichen Leims verlohren haben, und i"dünnen Tafeln geschnitten werden, eine Art vo»Federkraft zeigen."
In den neuern Zeiten reden verschiedeneSchriftsteller von einem talkartigen Alaba-ster, der nähmlich nicht ganz Kalkstein, u»vnicht ganz Alabaster ist, sondern eine mir eine«»Vitriolsauren vermischte Kalkerde, die gleichwohlmit dieser Säure nicht vollkommen gesättigtwar. Allein dieser sogenannte talkartige Alaba-ster, brauset mit den Säuren nicht so heftigwie die Marmore, so wie seine Politur nieschön wird, als die Politur des Marmors, da-her man auch diese beyden Strinarren leicht vo»einander unterscheiden kann. Ucberhaupt schei-net der kalkartiae Alabaster eine bloße Mittclackzwischen dem Kalk- und dem Gyhssteine, odckwenn man likber ipill zwischen dem Alabaster u»vdem Marmor zu seyn.
Eine Mitteln« zwischen dem Kalksteinund dem Marmor ist der Muschelrnarmor. Etist harter als der Kalkstein, uno weicher als derMarmor. In den wesentlichen Kennzeichen kommter mit beyden übcrein, in der Politur erreicht >«r beynahe die Schönheit des Marmors, über-trifft wohl gar einige Marmorarlen, von dc»e»