Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marmor« 64 z

er sich aber dadurch unterscheidet, daß er mitganzen und mit gebrochenen Muschelschalen durch-aus erfüllt ist. Unten werde ich von demselbenmehr sagen; setzt bemerke ich nur noch dieses,daß es überhaupt schwer scvn würde zu entscheidden, welches der letzte Kalkstein, und welches dererste Marmor ist, da wir wissen, daß die Naturnur stufenweise von dein schlechter« auf das voll*kvmmenere fortgehet, und wenn man auf dieBestandtheile siehet, kein .Unterschied zwischenihnen ist.

Was die Natur des Marmors in chemischerHinsicht betrifft, so darf ich davon nichts sagen,da dieses im Art. Rrrlc, Th. zr, S. 746 undanderwärts geschehen ist. Denn alles, was vomRalfe und den Kalksteinen gilt, das gilt auchvom Marmor, welches der edelste Kalkstein ist.

Man findet den Marmor in allen Gegen-den der Welt, selbst in den nördlichen InselnVogelfang undCloveicliff unter dem 79sten Gradeder "Breite. Wall er ins behauptete vordem,daß der Marmor in vorzüglich großen Brüchenin niedrigern Gegenden, die dem Meere nahesind, nie aber in höheren Gegenden, die weitvom Meere entfernt sind, gefunden werde. DieseBeobachtung stimmt aber nicht allgemein mit derErfahrung übecein, indem wir selbst in Deutsch-land in unsern höchsten Gebirgen, in Salzburg,Oberbavern, Tyrol und den sngranzenden Län-dern, eine)unendliche Menge Marmor finden, derdort Berge von io und mehreren Tausend FußHöhe bildet; auch thut die Nähe oder Feme desMeers zu dieser oder jener Erscheinung auf un-serer. jetzigen Erdoberfläche nichts, da diese sodiele Katastrophen crlittten hat, wodurch dieGränzen des Meers durchaus verändert, und

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