Marmor.. 6Kz
Man hat noch heut zu Tage die Gewohnheitden schwarzen Marmor, Marmor Imcullum oderfmculleum zu nennen; ja einige belegen damitden Probierstein.
Marmor Imnenle, bey diesem Nahmen willich die italienischen Marmore, in so fern sie zuden Marmorn der Alten gehören, und den Al-ken bekannt waren, zusammen nehmen. Es ge-höret hierher Marmor ^unenle, Marmor ?isia-num, Marmor l'ikurcmum, Marmor 6abi-mum und Marmor altranum, s. CaryophiluZS. 46. Uebersehung S. 286.
Zuerst kommt also der Lunensische Mar-mor, welcher auf den Mondbergen in Etruriengebrochen wurde. Es wurden in diesem Brucheweiße und vielfarbige Steine gefunden, von ei-ner Art, die ins Himmelblaue fällt, wie Stra-bo sagt. Er war in so großer Menge und Grö-ße anzutreffen, daß auch daselbst Säulen undsebr große Tafeln, die aus einem einzigen Stük-ke bestanden, zu den vortrefflichen Werken derBaukunst gebraucht wurden, mir welcher manRom und andre Städte verschönerte. In denölten Inschriften wird der Marmorum Imnen-sium gedacht. Man hat sich fast zu allen Zei-ten dieses Marmors bedienet, so wie er noch sehtin, Gebrauche ist. Juvenal nennet ihn, I.i-tzuttica 8axa.
Pisa eine Stadt zwischen Arnus und Acsa-ris, blühece vor Zeiten, und war auch zu denZeiten des Strabo nicht unberühmt, ob lerri-litgcsm, lapiciclinas er mgreriam navalem.
Es sind da auch zwey Marmorbrüche nichtju übergehen, deren sich die Römer bedienten,ehe sie Griechenland und Asien besiegt hatten,von woher diese Verschwendung und die Reich-thümer