Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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ra Marmor.

dicht, rein und fest, als der beste Marmor zuseyn scheinen, sich auch in der Arbeit, wohl be-handeln lassen; aber die Witterung der Luft nichtvertragen können: dergleichen werden im nur»-N>ergischcn Gebiete bey Herspruck, und in demeichsiädtischen unweit Berchingen gebrochen; eslasten sich beyde innerhalb der Gebäude nochnützlich und zierlich genug anwenden, unter demfreyen Himmel aber, wie auch in großer Hitzepflegen sie leicht zu zerspringen.

In Schlesien wird unter andern auf demZotenberge ein dunkelgrüner, ungleichen nichtweit von Grcifenberg, bey dem Dorfe Wie'fe ein schwarzer Marmor gegraben. Auf ci<ner -Anhöhe bey dem der Eharitee in Per- ^lin gehörigen Dorfe Pricborn im Fürstenthum ^Bricg wird weißer und graublauer Marmor ge-brochen, wovon der weiße mehr sandsteinartig !ist, und nicht so schön polirt werden kann, als ^

der graublaue, welcher letztere auch bcn verschie- ^

denen Monumenten und Kunstwerken in Berlinangewendet wird. Ein mäßiges Tischblatt wirdmit Z—5 Thaler bezahlt. Man findet auch sogroße Stücke, die zu Statücn und Säulen die-nen. Der Steiumetzer bezahlt dem Eigenthü-mer für den Cubic-Fuß verarbeiteten grauen ,Stein z und des wcißen 2 sgl. — Bey demDorfe Kauffung im Fürstcnthume Iauer ist ein !Marmorbruch von röthlichem Marmor, aus wel-chem viel nach Potsdam gebracht worden ist. !

In Polen werden bey Chenzin und Kunow !in der vorigenWoywods.yafcSendomlr «»Klein- !polen unterschiedene Gattungen von Marmor gc-funden.

Schweden hat unter andern im kohlmordi-bischen Marmorbrüch in Osiergyllcn, grün ge-

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