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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 217

mehr Staubmrhl für den Müller. Es ist auchhier, wie in allen Dingen, die Mittelstraße zu be-obachten.

Bey der klourure öaonomiyue.muß mangleich anfangs den Mühlstein lockerer gehen lasten,als bey der lVlourure en-Grolls, damit man zu-rrst das feine weiße Mehl mit dem Griefe und denKiepen bekomme.

Schüttet man hernach den GrieS auf« sorichtet man den Läufer niedriger, oder, wie dieMüller sagen, man läßt die Mühle mehr zu-sammen; ja man kann sie so weit zusammen las-sen, wie man in der lVlourure en - §rc»l!e thut;und alsdann geht die Mühle geschwinde, weil derGries leichter durchzuwählen ist, als das Getreideselbst.

Mahlet man locker, so bekommt man mehrGries, weil man auf diese Art die Körner gleich-sam schrotet; läßt man hingegen die Mühle zu-sammen, so macht man mehr Mehl, denn das Körn-chen wird mehr zermalmet.

Wenn man weder zu locker noch zu niedrig,weder zu geschwind noch zu langsam mahlet: sonennt man dieses kühle mahlen (mou^se ronch,und alsdenn bekommt man nicht so viel Gries,als wenn man locker und scharf mahlet; das Mehlist auch nicht so kräftig, als wenn man den Läu-fer niedriger und langsamer gehen läßt.

Einige verstehen unter dem Ausdrucke: mou-äre ronck, so viel als geschwind oder scharf mah-len; es ist aber nicht die gewöhnlichste Art, sichauszudrücken« um das geschwinde Getriebe derMühle anzuzeigen.

Um viel und gutes Mehl zu erhalten, ist esnicht genug, daß man es durch viele Beutel lau-fen lasse; man muß*er auch vielmal aufschütten:

O 5 denn