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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle.

Betrag am Brote.

Gewicht des verbrauchten Mehles 178 IK 6 Unz.

— — — Wassers 12c- -

Gewicht des ganzen 'Teiges Z27— ^

Gewicht des Brotes nach dem Backen 2^4 —-

Verlust durch Einmachen und Backen üz— 6 —Ueberschuß des Brotes übcrS Mehl dü-

Es ist in Frankreich lange Zeit vergangen, eheman gewußt hat, wie man diesen ganzen Mehrbe-trag aus dem Getreide ziehen sollte. Die ländlicheMahlart ist über drey Jahrhunderte, da in Frank-reich beständig Krieg war, fast einerley gewesen.Man liefet in der Polizeyordnung von Ainiensvoin gten November 1678: „Nach der seit izoJahren als gewiß angenommenen Vergleichung desBrotes mit dem Weihen befindet es sich, daß injedem Jahre, die guten gerechnet, aus jedem Sex-tier Getreide 25 Pf. weiß und 16 Pf. schwarzesVrot gebacken werden können, weshalb der Prei-dcs Brotes in folgendem Verhältnisse stehen soll.

„Die Kleyen von einem Sextier geben or-dentlich wenigstens den sechsten Theil, wobey dasnicht mitgerechnet wird, was man.aus dem Ver-kaufe der Kohle und Asche löset.

„Gesetzt, der Sextier Weihen kostet 12 SouS,so soll ein Pfund weißen Brotes vier Denier»,und ein Pfund schwarzes drey Deniers gelten, u.s. w."

Nach dem gerichtlichen Vorgänge, nach wel-chem dieser Betrag des Brotes bestimmt wordenist, hat der Sexkier Weihen, nach Amiener Maß,nebst dem Sacke goH Pf. gewogen. Hiervon mußdas Gewicht des Sackes an 2 Pf. ix Unze ab-gezogen werden.

Der Müller hat von diesem Sextier seineMüllergebühren, nähmlich den r6ten Theil genom-Dec. rechn. Enc.xcvi. Theil. Ä men.