Mühle. 247
in aüen Dingen, die Mittclstraße; entweder manmahlt das Mehl zu wenig, wie bey der ländlichen«nd südlichen Mahlart, oder man mahlt es zu sehr,wie in der lVlourure äLvnomiyue, wrnn man e»mehr als ein und zweymahl, ja wohl siebenmahlwieder aufschüttet. Mahlt man es zu oft durch,so verliert das Mehl den guten Geschmack, derihm natürlich ist, und wird mit Kleyen vermischt.Man darf das Körnchen auch nicht gar zu kleinzermalmen; denn dabey verliert der Eigenthümerund der Käufer zu viel. Der Mehlhändler, wel-cher sein Korn mahlet, und es nach dem Maßeverkauft, sieht freylich mehr auf die Menge, alsauf die Güte des Mehles.
Bey der Uoumre economirsue wird derMehlbetrag nicht nur dadurch vermehrt, wennman den Gries von den Kleyen scheidet, ihn wie-der aufschüttet, und dadurch etwas Kleyor. zu Metz-le mahlet, sondern das Zermahlen der Körner trägtauch selbst etwas zur Vermehrung des Maßesbey; und aus diesen zwey Ursachen vermehret sichdas Mehl der Menge nach der iVlourure eoono-miyus mehr, als bey der lVIouture en - Grolls.
Das auf die ländliche Mahlart für den Rei-chen gemahlne Mehl, welches allen Gries in denKleyen zurück läßt, nimmt wenig Wasser an; Hinsgegen nimmt das nach der kVlomurs economi^u«gemahlene mehr an, weil in demselben gemahlenerGries und Kleyen befindlich sind, welches auch dioUrsache isi, warum die schwärzern Mehlsorte» mehtzWasser annehmen, als die weißen.
Kein vernünftiger Mann kann in Abrede seyth,daß in dem nach der Momure economr^us gesmahlnen Metzle Kleyen enthalten sind; es ist zrpcman dem, haß sich in der Form der Hülsen und or-dinären Kleyen nicht mehrere darin befinde», als
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