Mühle.
im Mehle von andern Mahlarten; aber dennochfind mehr zermalmen Kleyen in dem Mchle vonder I^oururs economicjve, weil dieselbe schärfetzermalmet, oder das Körnchen angreift.
Und um desto eher muß man zugeben, daßin dem Mehle der kelourure äconorni^ue mehrKleyen sind, als in dem Mehle der südlichen Mahl-art; daß ferner bey der lVlourure econormqusmehr Mehl an den Kleyen hangen bleibt, als beyder südlichen, welche die Kleyen völlig von demMehle absondert; obgleich die Menge des Mehls,auch sogar das Gewicht desselben bey der lVlou-lure economiczne größer ist, als bey der südlichenMahlart. Die Kleyen, die in dem undurchbcmel-ten Mehle stecken, lösen sich mit der Zeit von demMehle ab, mit dem sie noch verbunden sind, wennsie erst von der Mühle kommen.
Die Versuche, die man zu verschiedenen Zei-ten in verschiedenen Himmelsgegenden, in verschie-denen Monaten lind mit verschiedenem Getreideanstellen sollte, niüßten den Ausschlag geben, obdas Mehl, das mit den Kleyen sich erhitzet, einevorzügliche Güte hat? Wenn die Kleyen, die mitden» Mehle zugleich sich erhitzen, und in Warmegerathen, dem Mehle eine Güte beybringen, so sin-Lct man hierin vielleicht die Ursache, warum manin auswärtigen Pflanzörtern besseres Brot isset,als in Frankreich selbst; so wie man bessern Franz-wein bey den Auslandern trinket, als bey uns zuLande: denn dies kommt nicht allein von der Wahldes Mehles und des Weines her, sondern daher,daß diese Sachen besser durch einander gearbeitet,und durch die Gährung gut geworden sind.
Herr Malouin seht noch hinzu, daß manim Anfange die erste Sorte von Mehle, nähmlichLas feine weiße Mehl, nach der ländlichen Mahl-art