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weil der Läufdr mehr ausstehen muß, als der B§-denstrin, der stille liege.
Man muß auch Acht haben, daß die Mühl-steine nicht gar zu große oder tiefe Schläge oderLöcher haben- in welche sich gar zu viel Körnerunzermahlen hinein legen können.
Wenn man dieser Unbequemlichkeit an einemSteine abhelfen soll; so fället man einen Theildieser Löcher mit einem Kitte au-, der aus Rocken-mehlc und in frischen Wasser dick aufgelöstem Kal-ke verfertiget wird *), welcher Kitt dann die Kör-ner in den Schlägen der Mühlsteine enthält, daßste den schneidenden Ecken, die sie zermalmen sollen,nicht entwischen können.
Soll das Getreide gut gemahlen werden; sodürfen die Mühlsteine nicht zu brennend, auch nichtzu,milde seyn: sind sie so beschaffen, wie Ma-ko «in ste verlangt, so zermalmen sie das Getreidedurch den Stoß, ste verlängern d.aS Mehl, undschälen, so zu sagen, die Klcyen ab, ohne sie zuzerreißen. Die Kleyen, die auf diese Art überMühlsteine gegangen sind, die weder zu scharf nochzu platt waren, scheinen, wenn man sie durchs Ver-größerungsglas betrachtet, so kraus zu seyn, wiedie Eisenkuchen, die man Hohlhippen nennt; esbleibet auch wenig Mehl an denselben kleben.
Sind die Steine gar zu stumpf, so, daß stewieder geschärft werden müssen, so geben sie platte,
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») Unsere Müller machen dergleichen Kitt von weißemQuark, welcher, wenn Rockemuehl damit vermenget wird,ücinhart wird. An einige» Orten, wo keine ganze» Mühl-steine zu bekommen sind, macht man eine Form vonHoln und füllt sie voll Steins, gießt einen Kitt, der dieSteine zusammen bücket, darüber, und wenn es hart ist,nimmt Man die Form weg, und hauet den Stein zurechle.Allein, dieser Kitt zu einem Mühlsteine kommt so hoch zu,, stehen, daß man bey uns drey bis vier Mühlsteine dafürkaufen kaun.