Mühle.
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Was nach Durchbeutelung des halbweißenMehls zurück bleibt, oder, deutlicher zu reden, das,wovon das halbwciße Mehl im zweyten Beutelabgesondert worden, sind die Kleyen, die noch mitein wenig Mehle und Gries vermilcht sind. OF'S- 5807.
Dieses, was aus dem zweyten Beutel O her-aus fällt, nachdem das halbweiße Mehl schon aus-gebeutelt ist, thut man in den dritten Beutel, des-sen erstes Stück noch von ziemlich feinem Zuge ist;und es wird deswegen so fein genommen, damitman das noch darin befindliche Mehl heraus brin-gen und unter das halbweiße schütten könne. Die-ser Beutel ist gröber als der zweyte, weil von drey-erley Beuteltuche, das darin ist, immer eines flüch-tiger ausfallt, als das andere, damit die erste, zweyteund dritte Sorte GrieS durchfallen könne.
Das, was nach dem Durchbeuteln diesesGriefts noch übrig bleibt, enthält nebst den Kleyennoch etwas Mehl, das man durch einen viertenund noch flüchtigern Beutel, als die vorigen, ab-sondert. Dieser Beutel bestehet aus Beuteltuchvon verschiedener Dichtigkeit, und man scheidet durchdenselben die erste und zweyte Sorte des Kleyen»mehls von den todten reinen Kleyen.
Man durchsiebt noch außerdem den GrieSmit der Hand in Sieben. Fig. 5828 ^, 8 ,L>D.Gemeiniglich hat man zwey Siebe von verschiede-ner Feinheit, um die verschiedenen Sorten vonGries zu sichten, aus denen man durch dieses Mit-tel eine Art Kleyenmehl absondert.
Die Unbequemlichkeiten einer solchen Beutel-kammer sind, daß man Arbeiter halten und Zeitdarauf wenden muß, welches man vermeidet, wennman den Blutet bey einer Mühle anlegt; undüberdieß drehen auch die Arbeiter den Beutel leicht
mit