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Mühle.
Ferner hat man auch Weihen, der zwey bi-drey Jahr alt ist; diesen kann man gemeiniglichganz waschen, ohne daß man dabey zu befürchtenhat, daß er zu naß werde; es wäre denn, daß. er^ etwa zu hoch über einander gelten, oder das Um-schüppen unterblieben, und daher warm geworden,und gar etwas angegangen wäre. '^.eil er nundadurch eine Feuchtigkeit und Zähigkeit erlangethat, so ist nöthig, sich mit selbigem wohl vorzusehen,daß man ihm nicht zu viel Nässe gebe.
Sobald als der Weihen gehörig gefeuchtet wor-den ist, so kann er nicht gleich nach etlichen Stun-den aufgeschüttet werden. Es ist zwar möglich,aber wenn das ^ehl auf die beste Art verfertigetwerden soll, so ist es auf alle Fälle besser, wennerst nach Verlauf einer Zeit von vier und zwan-zig Stunden aufgeschüttet wird, binnen welcher Zeiter sich gehörig durchziehen kann. Ist dieses ge-schehen, so kann er aufgeschüttet, herunter gespitztund abgesiebet oder gesichtet werden; denn darSpitzen ist bey allem Getreide, es sey rein odernicht rein, sehr nützlich; der Weihen möchte dennetwa so beschaffen seyn, daß man weder Lehm nochKalkklöße, ingleichen nichts Unreines von Mäusenhineingebrachtes und dergl. verspätete, ferner daßer rein von allem Zusatz, ingleichen weder Nostnoch Brand darin, und wegen seiner starken Trocken-heit alle gewaschen worden wäre, in diesem einzi-gen Falle ist das Spitzen nicht nöthig. Ist nunder Weihen herunter gespitzt und abgesiebet, so wird«r alsdenn wieder aufgeschüttet, und so wie er her-unter lauft oder herunter geschroten wird, so mußer «ueber abgesiebet oder gesichtet werden, und durchdieses Sieben oder Sichten wird die Schale de-Weißens von dem Kerne oder dem Griffe abge-schieden. Ist nun der Weihen ab oder Herunter
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