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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle,

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Erstlich, mit der in den Stein gehauenen Schär-fe mahleren wir dreyßig Scheffel Berliner Maß, dawir doch füglich mit so viel weggeschliffenen Mühl-steinen hätten etliche vierzig und noch mehr Scheffelabmahlen können

Zweytens, durch die allzustarke Zusammenlas-sung der Mühlsteine wurden die Mühlen gehemmet,daß selbige beym Gegentheil in vier und zwanzigStunden ein merkliches mehr verfertiget habenwürden.

, Drittens, das ungebührliche Zusammenlassen derMühlsteine verursachte dem Wafferrade einen allzu-langsamcn Umlauf; dadurch wurden auch die nach-stehenden Wasserräder in ihrem Umgänge geschwächt,daß sie gleicyfalls nicht ihre gehörigen Dienste lei-steten rc.

Das Richten dder Stellen der Mühle ist demAnsehen nach nun freylich wohl ein Geschäft, dasleicht zu erlernen zu seyn scheint; sieht man dieseVerrichtung aber nach ihrem ganzen Umfange an,und erwägt, diejenigen Kenntnisse, welche sie vor-aussetzt, so ist diese Kunst nicht so geschwind zuerlernen, als sich viele, auch unter denen, die sichder Profession ganz gewidmet haben, einbilden,denn sie erfordert, wenn man die Sache etwas ge-nau nimmt, folgende Kenntnisse:

1. ) Muß man wissen der Mühle, oder demMahlgange die erforderliche Arbeit zu geben; dennerhält sie zu wenig, so wird die Schärfe außer-ordentlich abgerieben, und nicht genug Mehl ver-fertiget; bekommt sie aber zu viel Arbeit, so wirdselbige in ihrer Verrichtung gehemmet, folglich dasGehörige auch nicht verfertiget..

2. ) Wegen des ansteigenden, und fallendenWassers kann eine Mühle nicht einmahl wie. dasandere gestellt werden; in beyden. Fällen muß mandas rechte Maß treffen können, wenn das Mögli-che bewerkstelliget werden soll.

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