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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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ZOQ Mühle.

z.) Indem sich in Anlegung der Mühlen-werke eine Verschiedenheit findet, so verlangt diesesWerk einen schnellen, jenes aber einen langsamenUmlauf. Will man einem jeden die gebührendeArbeit zutheilen, so ist nöthig zu wissen, wie vieldieses vertragt und jenes nicht duldet. Hierbeyaber ist

4-) Zugleich auch auf das Räderwerk zu mer-ken; denn bey einem schnellen Umlaufe darf selbi-ges nicht so, als bey einem gemächlichen, gerichtetwerden. Will man eine Mühle gehörig stellen,so muß man von dieser Beschäftigung unterrichtetseyn, und in Ansehung des Gebrauchs oder derFührung sowohl, als des Wesentlichen des Räder-werks selbst, eine hinlängliche Einsicht haben. Soll-te diese Wissenschaft, in dem erforderlichen Maße,wohl nicht manchem fehlen, der schon seit mehrernJahren bey der Profession gewesen ist?

Z.) Richt alles Getreide kann, sowohl in An-sehung der mancherley Arten, als auch in Absichtder Beschaffenheit auf einerley Weife behandelt wer-den; auch hiervon muß man erforderlich belehretseyn.

6.) Nicht selten sind die Steine von der Be-schaffenheit, daß ohnerachtet das Werk einen lang-samen Umgang zuließe, ein solches aber doch dieSteine nicht gestatten. Dieses muß man genüg-lich und zu der benöthigten Zeit bemerken können.

7-) Ist auch, bey Richtung einer Mühlenöthig, Hinsicht zu nehmen auf die Tücher, durchwelche gemahlen wird; je feiner dieselben sind, eindesto schnellerer Umlauf ist darzu erforderlich; läßtman die Mühle allzuschnell laufen, so wird einTheil her Zeit unnütz verschwendet: und durchallzulangsaines Umlaufen hat man nebst einer^chlech-