Mühle. Zlx
sehet oder verzieht, dieses aber will gemeiniglichnicht viel sagen.
Ferner muß der Läufer auf dem untern Stei-ne herumlaufen, und nicht den allergeringsten Lautvon sich geben; es wäre denn, daß derselbe leeroder ledig liefe, sonst darf er weder poltern, nochklappern, denn dieses ist zu vermeiden.
Jngleichen der Umgang des Getriebes undder Räder, die eins in das andere greifen, darffast gar nicht, vorzüglich in den Wassermühlen,gehöret werden, noch oiel weniger dürfen dieselbenrumpeln, poltern, putschen und jauchzen.
Was nun endlich das Schrot betrifft, so darfselbiges nicht warm, noch viel weniger heiß her-unter laufen; jedoch ist dieses zu übersehen, wen»eine starke Post aufgeschüttet, und das Getreide et-was zu naß gemacht worden wäre, und es ge-schähe, daß dasselbe, wenn cS vier bis fünfmahlherunter gelaufen, hernach, wenn es auf die Kleye»käme, alödenn etwas warm herunter liefe; diesesist nicht allemahl abzuändern, denn die Steine wer-den von der allzu starken Feuchtigkeit glatt, unddaher müssen ste oft mit Gewalt angestrengt wer-den, solches gehörig zu zermalmen; jedoch darf die-ses, indem es die ersten vier bis fünfmahl heruntergeht, nicht geschehen.
Sieht nun einer, wenn er in die Mühlekommt, eines dieser Kennzeichen, nähmlich daß ent-weder der Läufer oder der obere Stein, auf derMühle hrrumtaumelt, ingleichen klappert und pol-tert; ferner daß das Getriebe und die Räder, wel-che in einander greifen, rumpeln, rucken oder wür-gen, schreyen und psttscheu, oder auch, daß dasSchrot bey dem ersten Mahlen des Aufschüttensheiß herunterläuft; ingleichen ein Theil des Mehlsmit dem Schrott herunter aus dem Beutel komme,
U 4 (jedoch