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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. zzz

so gewiß, daß bey vorgemerketen Umständen nichthalb so viel Getreide abgemahlen wird, als vonrechtSwegen abgemahlen werden sollte und könnte,und dieses kann ein übler Umlauf des Steins, sounglaublich es auch manchem scheinen möchte, ganzgewiß allein verursachen; ja es werden Steine,Räder und die übrigen Theile, ja wohl gar dasganze Werk durch eine schlechte Behandlung vorder Zeit zu Grunde gerichtet. Daß hierdurch nichtallein dem Herrn der Mühle, sondern auch denje»nigen, die ihr Getreide daselbst mahlen und mäh,len lassen, sehr merklicher Schaden zugefüget wer»de, und daß dieser Schaden nicht selten so bedeu»tend ist, daß er wohl verdiente, durch gute Vor-und Aussicht abgewendet zu werden, wird hoffent»sich von Verständigen nicht bezweifelt werden.

Die beste Anlage der Mühlengeräthe und de-ren beständig richtige. Aufrechthaltung sind unstrei-tig zwey Grundpfeiler, worauf der Bau einesMühlenwerks eine lange Zeit sicher ruhet. Istdas erste gehörig beobachtet worden, so wird zudem andern, der beständig richtigen Ausrechthaltungder Mühlengeräthe, ein täglicher Aufseher vonErfahrung nothwendig erfordert, wozu an einemOrte, wo es mehrere Mühlen giebt, billig ein eig-ner, der Sache ganz kundiger Mann, der von kei-nem Müller abhängig ist, um auch die Vortheileder Mahlgäste unparrheyisch wahrzunehmen, ange-stellt werden sollte. Und sollte es denn nicht mög»sich seyn, daß an diesem und jenem Orte ein der-gleichen Aufseher angestellt werden könnte, ohnesolche Anstellung durch besondere Kosten zu crschwc»ren? Der Nutzen einer solchen Aufsicht wi.ssich aus nachfolgenden Umständen noch deutlicherzeigen.

Ein