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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. ZZ7

werden sdll, sv müssen erst verschiedene FragenUntersucht und hinlänglich entschieden werden.

Erstlich: Ob auf allen Stellen solche ArbeitS--leute gewählt werden, die gleichen Fleiß r-md Treue,auf den Nutzen und die Vortheile sowohl der Mah-lenden und des Mählherrn, als des Mählmeisters,verwenden?

Zweytens: Welche Art von ArbeitSkeutm die-sem und jenem Orte nutzbarer sind; entweder die-jenigen, welche eine hinreichende Fähigkeit besitzen,die Mühlengeräthe in der besten Ordnung zu er-halten, die aber die Gebühren des Müllers nichtnach der besten Art einzubringen wissen? Oderdiejenigen, welche die zuletzt erwähnte Kunst zwarvollkommen verstehen, aber von der zuerst' genann-ten Wissenschaft wenig erlernet haben?

Drittens: Ob sich nicht Werkstätten ssnderr,wo der Mählmeister gezwungen ist den Arbeitern,in Hinsicht einer üblen Führung der Geräthe, durchdie Finger zu sehen, oder Wohl gar sich und dieWrrkstätre dem geneigten Wohlwollen feiner Unter-geben, zu überlassen?

Viertens: Ob alle fehlerhafte Mühlengeräthejedem Mählmeister nachtheilig sind?

Aus der Beantwortung dieser und ähnlicherFragen müßte gründlich erwiesen seyn, daß in Rück-sicht des gemeinen Besten nichts zu befürchtestwäre, wenn obiger Vorschlag auf dieser Seite alsunnöthig und überflüssig angesehen werden sollte.

Bey den Werkstätten von der zweyten Clas-se, scheint der Vorschlag deshalb überflüssig zstseyn, weil bey selbigen zum Theil hier und daschon sehr gute Einrichtungen getroffen wor-den; denn in Sachsen ist z. B. gemeiniglich istjeglicher Werkstätte ein Obcrgeselle beflndüch, wel-chem die gänzliche Besorgung des MühlemverksVec, rechn, Hnc.xcvtt Theil. d Nicht