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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Z54 Mühle.

richten, sondern zugleich mich auf die Anlegung nö-thiger Windmühlen bedacht seyn, damit es wederim Sommer, wenn die kleinen Flüsse und Bächeaustrocknen, noch im harten Winter, wenn allesWasser gefroren ist, ingleichen bey großem Was-ser, den Einwohnern an dem benölhigten Mahl-werke fehlen möge.

von der Einrichtung des Wasserbauesbey den Mühlen.

II. Bey Anlegung neuer Mühlen ist die Ein-richtung des Wasserbaues, und besonders des Fach-baums und des Gicherpfahls, eines der ersten undvornehmsten Stücke, damit eine neue Mühle denober - und unterhalb gelegenen Mühlen keinen Scha-den und Nachtheil durch das Wasser zuziehen mö-ge; welches sonst zu schweren und weitläufigenProcessen Anlaß geben kann. Es ist aber derLachbaum, der an einigen Orten auch Luchc-bauNi, ingleichen Gpundbaum genannt wird,das lange und große Stück Querholz, welches un-mittelbar vor den Gerinnen einer Mühle über denMühlgraben gelegt ist, und worauf die Griessäu-Irn und Schutzbreter stehen, das Wasser in einergewissen Höhe aufzuhalten. Er muß nicht nurfür sich allenthalben nach der Bleywage wasser-gleich liegen, sondern auch mit dem Sicherpfahl,nach Abzug des dem Fachbaum gewöhnlich zuge-legten Erbzölls, wagrecht eintreffen, und darf sichauf keiner Seite senken, damit das Wasser anallen Orten in gleicher Höhe darüber weglaufenmöge.

Der Gickerpfähl aber, der auch Mahlpfahloder Aichpfahl genannt wird, ist ein langer star-ker eichener Pfahl, welcher die Aiche oder eigentliche. 'es Wassers anzeiget, und das Maß giebt,Hohe h wie