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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle.

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schrieben sind, wo nicht die Hälfte, doch wenigstensdas dritte Theil auf einmahl gemahlen bekommen.

§- 94 -

Hierbei) wird noch ausdrücklich verordnet, daßdie Zwangmahlgäste, ihre Bedürfnisse von Zeit zuZeit abmahlen und nicht auf einmahl große Quan-tikäten zur Mühle bringen, am wenigsten aber sol-ches bey hartem Frost, oder trockener Witterungunternehmen sollen, gestalten ein Mahlgast, wenner überwesen wird, daß er seit geraumer Zeit, keinGetreide zur Mühle gebracht und nunmehr mit 8oder 12 Scheffeln, auf einmahl sich einfinden sollte,nur sodann wenn alle bereits vorhandenen Mahl-gaste abgemähten mit 2 Scheffeln zum Aufschüttengelassen und darauf so lange der Wassermangel dau-ert, wöchentlich nur mit einem Lcheffel gefördertwerden soll.

§- 95 - .

Wenn aber bey großer Dürre, hartem Frosteoder Eisfahrtcn, ingleichen bey Wehr- oder andernBauten die Mühle nicht in solchem Umtriebe stän-de, daß die Mahlgäste nothdürftig darauf gefördertwerden könnten: so ist der Müller in dergleichenFällen Freyzettcl unter dem Mühlenstempel auf ge-wisse Quantitäten gratis auszustellen gehalten, odereS werden solche bey deren ungebührlichen Verwei-gerung nach befundener Nothwendigkeit von, Amteden Unterthanen ebenfalls gratis ertheilet, und derMüller auf jeden dergleichen Fall mit zwölf Gro/schen Strafe beleget.

§. c/i.

Ohne diese Freyzettel darf kein Zwanzmahlgast,der nicht gefördert werden kann, mit dem Getreidein eine fremde Mühle sich begeben, oder er wirdnach Maßgabe des Z. 6 y. No. til. bestrafet.

§. 9 "-

Damit aber die eigentliche Zeit, wenn Freyzet-tcl ausgegeben werden müßen, ihre gewisse Bestim-mung erhalte, so soll solches alsdann jedesmahl un-nachbleibend erfolgen, wenn die Mahlgäsre, welchein obbeschyiebenen Fällen ohnedies nicht starke Quan-ta zur Mühle bringen dürfen, binnen acht Tagenund Nächten nicht mit der Hälfte ihres Mahlgetrei-des gefördert Iverden können. Dafern nun einMahlgast, der höchstens vier Scheffel auf einmahl

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