Mühle. 499
Gerste, wenn sie auf Windmühlen in Stampfengestampft wird; an gemahlner Graupe aber mitdem abgedreheten Rande unterscheiden sie die feine,mittlere und grobe Graupe, und rechnen alsdannvon jedem Scheffel Gerste 2 oder drey MetzenPerlengraupe, und ein Scheffel soll an Mittelgrau-pe z Metzen, und an grober 8 Metzen geben, denScheffel zu 16 Metzen *).
Von der großen Gerste macht man Gersten-grütze, indem man sie stampft, mit Wasser an-feuchtet und einmahl duüchschrote't. Da soll einScheffel Gerste io bis 12 Metzen Grütze ge-hen **).
Läßt man aus Weitzen Graupen machen-so bekommt man, weil das Mehl nicht heraus ge-wendet wird, sondern untermengt bleibt, fast ebenso viel Graupen wieder, als man Wcitzen auf dieMühle gegeben hat, aber kein Mehl besonders.Hingegen wird desto mehr Kleye, als sonst lvoferiiman dieselbe nicht besonders ausmahlen läßt. Thutman aber dieses, so erhält mau noch etwa 2 Met-zen Äftermehl, und etwa 2 Metzen Kleyen, anGraupen hingegen kann Man 14 Metzen kech?nen ***).
Aus einem Scheffel guten Hafers werden nichtmehr als 6 Metzen Hafergrütze gemacht; die an-dern io Metzen sind eine spreuige Mit vielen gro-ben Hülsen untermengte Kleye f).
Von einem Scheffel Heidekorn oder Büch-weitzeu bekommt man auf einer ordentlichen Grütz-mühle ts Metzen Grütze, und- nach Zurücklüffung
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S> Halle's Werkstätten c. 1.
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