Mühle. 5ZZ
ter und die Kleye schwerer seyn, als in derTabelle enthalten ist.
z. Einige lassen die Kleye sehr stark ausmahlen,folglich ist diese leichter und das Mehl schwe-rer; der Abgang aber immer stärker, als inder Tabelle festgesetzt ist; daher alsdann einlVlinus entsteht.
Z. Wenn das Getreide sehr naß ist, so läßt sichdie Kleye niemahls rein ausmahlen, und derBäckerbescheidrr mag dieses Getreide »och sooft aufschütten, als er will, so wird er dasMehl doch nicht rein aus der Kleye bekom-men; folglich bleibt die Kleye schwerer under erhält weniger Mehl, als die Tabelle be-sagt ; der Bäckermeister hat daher den unaus-bleiblichen Nachtheil, daß er wegen des öfter»Aufschüttens und wegen des Verdunsten- derNässe bey seiner Fuhre ein K-Imus bekommt.
4. Ist eine starke Verschiedenheit bey der Aüs-wage zwischen der Tabelle, wenn sich unterdem Getreide viele wilde Ackerzwiebela be-finden.
b) Der auswägende Wagemeister fertigt seineabgewogenen Fuhren nach dem vor sich habende»Eiuwagezrttrl aus, er habe plus oder kvlinus, soschreibt er es so hin, was die Fuhre wirklich ge-wogen. Ist das plus zu übertriebe», so zeigt ersolches gehörigen Orts zur Untersuchung an; istaber das IVImus zu stark, so wird jeder Consumentsolches wohl selbst nachsuchen.
c) Muß der auswägende Wagemeister de»Abgang aller möglichen Fuhren im Wagemanualin die Rubrik Mous setzen. Z. B. er habe einhalbes Gebräude Malz zu 19gs Pfund ausgewo-gen, und findet auf dem Wagezettel in der Ru-brik; Soll nach der Probe wiegen, 1947 Pfund,
Ll z folglich