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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 545

abzustellen, und Ordnung zu erhalten und sb lan-ge dieses Uebel nicht bey der Wurzel mit demgrößten Nachdruck' ausgerottet wird, so lange wirdman noch über Betrügereyen in den Mühlen kla-gen und schreyen hören. Es muß aber auch derrMutiern auferlegt werden, sich selbst um das We-tzen zu bekümmern, und nicht die Bursche damitrpaln n zu lassen, wie sie wollen, Um dadurch allenAnlaß zur Betrügerey zu verhüten und zu ver-ru-a n, und endlich muß der Müller seinem Bur-schen ein ordentliches Lohn geben, womit er aus-kommen kann, damit er nicht gezwungen ist, sei-nen Unterhalt zu erstehlcn.

Die Art und Weise, wie manche Müller odeeihre Leute das Getreide oder Mehl de^ Mahlgästeaußer denr Metzen in ihre Gewalt zu bekommenwissen, ist so mannigfaltig und oft so versteckedaß es fast vergebens ist, ihnen nachzulauermManche haben hier und da heimliche Rohren an-gebracht, die sie nach Belieben öffnen undschließen können, und die dazu bestimmt sind, dasGetreide abzuleiten, oder was sie sonst für Mittelund ^vegc zu ihrem Zwecke zu gelangen- ersonnenhaben mögen.

Oft büßen die Mahlgäste ÜN dett OrteN- rvddie Aulsicht über die Mühlen fehlt und keine Müh-lcmvagen sind- ein Beträchtliches an ihrem Ge-treide ein, welches sie zur Mühle schickten- vhrwdaß der Müller oder seine Leute eigentlich die Ab-sicht haben- die Mahlgäste um ihr Getreide zckbringen.

i) Ist ein schlechtes unsauberes Mahlwerk-,welches in vielen Mühlen- und leider bey den mehr-sten Müllern geführt wird- die Ursache-' warumder Mahlgast sein Gehöriges nicht wieder zurückbekommt; manchmahlOse> rechn, Enc. XL Vl. Theil» W M