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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mundlrim.

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der gegenseitigen Ursache dicker. Mein man mußihn belchwrren, damit er nicht krumm laufe, son-dern recht gerade und gleich bleibe. Wenn manihn an der Lust trocknen ließe, ohne ihn zu be-schweren, so würde er zwar geschwinder trockenwerden; allein die Tafeln, die man daraus mache,würden sehr krumm, und zum Gebrauche nick t be-quem ausfallen. Wenn sie eine Linie dick, 8 bis9 Linien breit, und ungefähr z Zoll lang sind, sosind sie gut.

Ehe der Leim so trocken ist, daß er zerbricht,zerschneidet man ihn mit der Schere nach dem ebenerwähnten Maße, Alsdenn legt man alle dieseTafeln neben einander bin, ohne daß sie sich be-rühren, und zwar zwischen den leinenen Tüchern,die man von Zeit zu Zeit abtrocknet und beschwert.Diese Arbeit wird so lange wieoerhohlt, bis derLeim vollkommen trocken ist und sich leicht zerbre-chen läßt.

Mundleim auf eine andere Art zu ma-chen. Man weicht 4 Loch gemeinen Tischlerleimin einer kleinen Quantität Wasser so lange ein,bis er sich vollkommen zerrühren und mit einemsteifen Borstenpinsel zu Schaum stoßen läßt.Wenn asto eiwähmer Leim ganz in Schaum ver-wandelt worden ist, so thut man 2 Loth gestoßenenZucker dazu und fährt mit dem Stoßen noch eineWeile fort, bringt das Gefäß, worin dieses verrich-tet wird, über ein ganz gelindes Feuer, wo derLeim ziemlich einkochen muß. Zuletzt gießt manes in eine geöhlte papierne oder blrcherne Form,worin es so lange bleibt, his alles erkaltet ist.Diesen nun geronnenen Leim schneidet man in dün-ne Streifen und setzt ihn, bis zur völligen Aus-dörrung, einer ganz gelinden Wärme, oder einerstark streichenden Lust aus. Will man ihn gefärbt

Z z z haben.