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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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7Z4 Mundlöthrohr. Mundpomade,

U^undloch eines Dfens, des Magens, der Ma-genmuud, eines Wüchsen- oder Flinrenlaufes, woder Schuß hinein gethan wird, eines Stollens,dessen Ausgang rc.

Mundlöthrobr, s. Lothrohr, Th. 80, S. 771.

Mundmehl, eine besonders im Oberdeutschen üblicheBenennung des feinsten Weitzenmehls, so wie eszu den Semmeln für fürstliche Tafeln gebrauchtwird.

Mundnagel, eine Art plattköpsiger Nägel für die

. Dachdecker und Maurer, welche dieselben bey derArbeit der Bequemlichkeit wegen im Munde zuhalten pflegen, ehe sie solche einschlagen. Sie tzeis-sen auch Latrennägcl.

Mundneybirn, eine sehr saftige Birnart, die beymEssen den Mund zu benetzen pflegt. S. Sjck-

.. ler's T. Obstgärtn. II, S. 14. und X, S. z6.

Mundoblate, Siegeloblare, s. nurer De lare.

Mund öffnen, s. unter Mund verschließen, wei-

. ter unten.

Mundorgel, engl. Nomb-or^an, ein Blaseinstru-ment der Gassenmusikanten in London, das auö8 — lo Rohrpfeifen besieht, und einen außerordent-lich hellen Ton hat. Die Pfrifenreihe wird vorden Mund nach Erforderlich der Töne hin undher bewegt, weshalb viele Uebung dazu gehört siegeschwind zu spielen. S. London und Paris, iZvo.V St. S. 4.

Mündpflaster, englisches Mund - und Mebpfla-fler, s unter Pflaster.

Mundpsropfe/r, in der Artillerie derjenige Pfropfen,womit die Mündung eines Stückes verwahrt wrrd,damit nichts unreines hinein komme; der Zapfen,Spund.

Mundpomade, eine Pomade die Lippen damit ge-schmeidig zu machen; zum Unterschiede von der

Haar-