Mundporlron. Mmidsalke. 7zz
Haarpomade. S. Lippenpomade, Th. 79, S.425, und die dort nachgewiesene Stelle.
Eine andere Art der Lippenpomade wird auffolgende Art gemacht:
Man nimmt frische Butter, 2 Pf.
Weinbeerensaft, Z Unz.
Dieß kocht man bey einem gelinden Feuer, bis dieFeuchtigkeit vergangen ist, dann seihet man es durchund löset darin auf,
Gelbes Wachs, 8 Unz.
Wenn die Salbe gekocht hat, setzt man hinzu,
Vergamottenehl, Zo Tropfen,
Orleanpulver, io Grane,
«nd bewahrt sie auf.
Wenn jemand diese Salbe roth verlangt, sosetzt man wahrend des Kochens, anstatt des Orldan-pulvers,
1 Unze Farberochsenzuttgenwurzelhinzu, seihet die Salbe durch, und bewahrt sie auf.
Die Unze hiervon kostet etwa z — 4 Groschen.
Mundporrion, im gemeinen Leben, besonders imKriegswesen, dasjenige was einem Soldaten oderArbeiter an Speise und Trank geliefert, oder dafürmit Gelde vergütet wird. S. den Art. Arie.§s-proviantwesen, Th. 51, S. 516 si.
Mundrand, oder Maul der Mose, perlktoMÄ,I^eckw. heißt der häutige Rand, der die Mündungder Büchse oder des FruchtbehältnisieS der Laub-mose umgibt, und welcher entweder nackt oder .mitZähnen besetzt ist- S. den Art. Mos, Tht 94,S. 445 fl.
Mundrerf in der Geschäßkunst, der Reif oder Staban der Mündung der Kanonen.
Mundrohr, bey den Büchsenmachern, ein hohles ei-sernes Rohr mit Reifen, die Büchsenröhre darnachinwendig gereift zu ziehen. Dieses ist das vor-züglichste Stück der Ziehbank der Büchsenmacher.
Mundsalbe, ist so viel als Mund- oder Eippen-pomade.
^Ilund-