Mundsperre. Mundstück. 7^7
Wundarzt in dem Ausschnitt des Spo-tcls in demMunde die Haut unter der Zunge ergreift, wenner einem Kinde die Zunge lösen will.
Mundspcrre, s. Mundklemme und die dort nach-gewiesenen Stellen.
Mundsperrcr, s. das folgende.
Mundspiegel, Mundschraube, Muirdspeircrv istbey den Wundärzten eine Art Dchrauben, denMund in der Mundklemme damit von einanderzu schrauben. S. im Art, ^imrbackcnkrampf,Th. z8, S. 74. wo man auch eine Abbildungdieses Werkzeuges und den Gebrauch desselben ge-nauer beschrieben findet. Von einem andern Werk-zeuge, besten die Thierärzte sich, wiewohl sehr sel-ten- in denselben Zufällen bey Pferden bedienen,sehe man den Art. Mundschraube, besonders ver-gleiche man aber das, was im Art. Hirschkrank-beit, Th. 2z, S. 766 fl. darüber gesagt worden ist.Mundsiein, an einigen Orten der Granzstein einesbefreyeten Bezirkes, einer Mundat, von Mund,Schutz, Befreyung. S. MundatzMundfteuer, ist so viel als Mundgutsteucr. S.unter Mundgut, und im Art. Lausitz, Th. 66,S- Z 55 -
Mundstück, 1. dasjenige Stuck eines Dinges, wel-chcs in den Mund, oder unmittelbar an denselbenzu stehen oder zu liegen kommt. Das Mund-stück an eurem pfcrdezaume, das Gebiß, wel-ches in das Maul gelegt wird; an einer Trom-pete- welches an den Mund gesetzt wird. 2. Das-jenige Stück, der Theil eines Werkzeuges, welcher> besten Mündung in steh begreift, doch nur in ei-nigen Fällen. Dergleichen ist das Mundstückeiner Aanone, im Gegensatze des Bodcnsrückcsoder vapfenstückes. zi Im gemeinen Leben sagtman, eine Person habe ein gut Mundstück, wennVcc. rechn. Enc. XL vl.Lheit. " Uaa a.