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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Münze, eine Pflanzengattung. 769

Zur Beförderung des Monatlichen wird sievon den Frauensleuten gebraucht, rrowider sie >owirksam seyn soll, daß auf den öfcern Gebrauchdes Mänzaeisteö eine Geneigheit zur Blut,'iürznngaus der Mutter entstanden ist. — Aristotelesund Hippokrateö ') haben angemerkt, daß dieMünze den männlichen Samen schwäche, woranman aber bis jetzt mit Recht noch zweifelt.

Alle bisher angeführten Wirkungen äußert, sie,wenn sie innerlich, entweder im Pulver, oder imAufgusse, oder in den verschiedenen Zubereitungenvon ihr genommen wird. Wider angeführte Krank-heiten ist oft bloß ihr äußerlicher Gebrauch hin-länglich, wenn sie entweder in trocknen, oder imWacher, oder Wein gekochten Kräutersäckchen, imBreyumschlage, im Umschlage, in Klystiren, oderin den mancherley Zubereitungen von ihr, ange-wandt wird. Wider Sugillationen und Contusio-nen des Kopfes sind die Blätter, in Wein gekocht,ein vortrefflich zertheilendes Mittel.

Zubereitungen und Zusammensetzungen ausdieser Münze sind besonders folgende.

Dcstlllirtes Münzwasscr. Erwärmt denMund und Magen auf eine angenehme Weise.Es ist ein herrliches, windtreibendes Mittel, zu ei-nem oder zwey Löffeln so bloß genommen, oder alsein Einführungsmittel anderer Arzeneyen. Es stilltdas Erbrechen ') und stärkt den Magen. Dascobobirte Mänzwaffer lobt Boerhaave ') vor-züglich auch wider den Bauchfluß ^liemeris).

Lisa-

1) <te viclus rLtione. L6. koelv ss, ;5g-

2) '/cisnti. Ojrer. p. 77.

Z7 Lkein. 1 . 2. kroe, lö.

/Nee. rechn. Enc. XLVI. Lh.

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