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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Münze, eine Pflanzetigattuns. 775

ist spitzig. Sie geben den Bienen vielen Stoff zuHonig.

17. Acker-Münze. lVlenkka sto-

riirus venicülari8, folüs ovan8 scuris lerrsris,staminibu8 corollam seczuanriftus. I.inn. I. c.dsigminlks srvenli8 verricillsra. Lauft. pin. 229.Diese wächst in ganz Europa nicht nur an Was-sern, sondern auch auf feuchten, der Überschwem-mung ausgesetzten Aeckern, wo man sie nach derAernte häufig blühen sieht. Sie hat auch eineperennirende, kriechende Wurzel, und ist der vor-hergehenden sehr ähnlich; unterscheidet sich aber vonihr dadurch, daß sie ganz haarig oder zottig ist,weitschweifige, öfters auf dem Boden liegende Stän«Htl hat, und daß ihre Blumenkelche weißlich, unddie Abschnitte der Blumenkrone alle stumpf, sind.Ihr Geruch ist zwar balsamisch, hat aber etwa-starkes und unangenehmes. Sie hat mit andernArten dieser Gattung die Eigenschaft gemein, daßsie das Gerinnen der Milch verhindert; daher, wenndie Kühe nach der Aernte in Ermangelung andernFutters viel davon fressen, ihre Milch nicht gerin-nen will, und daher die Käsebereitung erschwert, sodaß das gemeine Volk glaubt, sie seye behext.Die Blumen geben den Bienen Honig./ DasKraut (klenrftae eczuinae ttb.) ist nicht mehrofficinell.

18. Die Sumpf- Münze. Hlenrfta rr«.Fr/rrcrr, ^acq. ist eine bloße Varietät der vor-hergehenden, weshalb sie hier keine weitere Be-schreibung verdient.

19. Die canadische Münze. iVIemfta crr.

s.inn. ist größer und wolliger als dieAckermvnze, und hat schmahlere Blätter.

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