Papierwalze. 22 r
sie der Kraft, welche auf 'sie wirkt, nicht wider-siehcn. -Oft geschieht es sogar, daß bey dem er-sten Umlauf eine dieser Rollen sich spaltet; unddie ziemlich starken Kosten ihrer Verfertigungsind rein verloren.
Um dieser Unbequemlichkeit abzuhelfen, wähl-te man die papiernen Rollen. Außer dem Vor-theile, daß sie wahrend mehrerer Jahre eine tag«liehe Arbeit aushalten, geben sie auch einen ei-genthümlichen Glanz, welcher sich von den me«tallnen nicht erhalten läßt.
Wenn man die bearbeitete Flache einesZeugs, oder die sogenannte rechte Seite, aufeine solche Art durchzieht, daß sie gegen die me-tallne Walze gepreßt wird, so wird man einenglatten Schein erhalten, welcher dem Glanz einer Wachsleinwand fast ähnlich ist. Wenn imGegentheil diese Oberfläche auf der papiernenWalze anliegt, so wird man einen Glanz erhal-ten, welcher zwar nicht so lebhaft seyn, aber dochdie ganze Zeichnung des Gewebes hervortretenlassen wird; hingegen wird bey der andern Artdurch die Wirkung der metallnen Rolle allesverworren und gequetscht erscheinen.
Der alte Gebrauch sich der metallenenWalzen zu bedienen, verursachte den Fabrikeneinen merklichen Nachtheil, welcher bey der Ein-führung der papiernen Rollen in Frankreichaufhörte.
Die Papierwalzen unterscheiden sich fernervon den hölzernen darin, daß diese keinen Glanzgeben, welchen man bloß durch die melallneRolle erhält; und daß sie ihre löcherigen Adernin die Oberfläche des Zeugs drucken, welches sieberühren; und dieses ist eine Unvollkommenheicmehr. .